Titelgrafik - Aktuell

Veranstaltungsberichte

12. 01. 2005 - Eutin - Lensahn - zurück

Betreuung, Erziehung und Bildung - Voraussetzung für die Zukunft unserer Kinder

heideschal an Ministerin Renate Schmidt

Bundesfamilienministerin Renate Schmidt und MdL Bettina Hagedorn waren mit mir in meinem Wahlkreis unterwegs

LN: Renate Schmidt informierte sich über "Schüler helfen Leben"

Renate Schmidt war begeistert. In Eutin traf die Familienministerin gestern Aktive von der Aktion "Schüler Helfen Leben". Sie hörte zu und bot ihre Unterstützung an.

Eutin - Ebenso wie die aus Nürnberg angereiste SPD-Politikerin hörten auch die Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn sowie die SPD-Landtagskandidatin und Kreisvorsitzende Regina Poersch die eindrucksvollen Berichte der Jugendlichen, die sich für Projekte in Bosnien, im Kosovo und in Rumänien einsetzen. Zu Schmidts Gesprächspartnern zählten die 17-jährige Weber-Schülerin Gina Steffen aus Eutin und Frank Otto (20) aus Lensahn, der das Fachgymnasium für Wirtschaft in Oldenburg besucht. Er hatte 1998 erstmals von der Aktion gehört, hatte 2001 an der Realschule Lensahn einen sozialen Tag organisiert und war ein Jahr später zusammen mit Anna-Lena Rückheim, Julia-Alida Müschen und Adda von der Decken verantwortlich für die Organisation des kreisweiten sozialen Tages in Ostholstein. Den Besuch der Ministerin kommentierte er mit den Worten: "Damit zeigt sich, dass die Aktion Schüler Helfen Leben in Berlin angekommen ist. Jetzt sehen auch die Bundespolitiker, dass junge Menschen sehr engagiert sind."

Die Ministerin zeigte sich beeindruckt von den Aktivitäten der jungen Menschen und sagte: "Ehrenamtliches Engagement muss bei jedem ein selbstverständlicher Bestandteil des Lebens werden, denn niemals zuvor hatten wir so viel Freizeit wie jetzt. Teile davon sollten wieder in die Gesellschaft investiert werden."

Die Ministerin sicherte der Aktion ihre Unterstützung zu. Die wird es sicherlich vor dem nächsten sozialen Tag geben, denn Renate Schmidt hörte von Melanie Lausen, Elena Ségalen und Juliane Kerll - alle drei sind Mitarbeiterinnen im Freiwillige Sozialen Jahr im Bundesbüro der Aktion -, dass es zunehmend schwieriger werde, Arbeitgeber für den sozialen Tag zu finden. Schmidt versprach, sich in Zukunft rechtzeitig beim Arbeitgeberverband und bei der Handwerkskammer für Plätze einsetzen zu wollen.

Die drei Mitarbeiterinnen im Bundesbüro berichteten auch von Anfragen, ob das Engagement angesichts der Flutkatastrophe nicht auf Asien verlagert werden könnte. Dazu die Jugendlichen: "Wir sind vor zehn Jahren nach Bosnien, in den Kosovo und nach Rumänien gegangen und haben damit Verantwortung übernommen. Von uns wird noch jede Menge Hilfe benötigt. Wir wollen den Jugendlichen nichts aufdrücken. Wir wissen, dass sie für ihre Vergangenheit nichts können, wollen ihnen aber bewusst machen, dass sie aus ihrem Land etwas machen können."

Der soziale Tag wird seit 1998 alle zwei Jahre von dem Verein Schüler Helfen Leben ausschließlich von Schülern und Schülerinnen veranstaltet. Vorreiter sind die Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Berlin. Inzwischen wurden über zehn Millionen Euro für 120 Projekte in Krisengebieten gesammelt.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.schueler-helfen-leben.de. Auskünfte erteilt auch Frank Otto in Lensahn, Telefonnummer 043 63/90 17 10, E-mail: frank@schueler-helfen-leben.de.

Von Christina Düvell-Veen, LN

ln-online/lokales vom 13.01.2005

© pet2005 | Letzte Änderung:

Ministerin Schmidt, MdB Hagedorn, Poersch
mit Bundesfamilienministerin Renate Schmidt und MdL Bettina Hagedorn

Betreuung, Erziehung und Bildung sind zentrale Themen in diesem Wahlkampf.
Die Diskussionsteilnehmerinnen und -Teilnehmer auf der Diskussionsveranstaltung am Abend in Lensahn waren sich einig, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch eine qualifizierte Betreuung der Kinder erst möglich gemacht wird, Familien Hilfen und Unterstützung bei der Erziehung benötigen und eine früh einsetzende, für alle zugängliche Bildung Voraussetzung für eine positive Entwicklung unserer Gesellschaft ist.

Der HE!DE-Schal macht nun sogar Wahlkampf in Bayern.

... Bericht