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Schleswig-Holsteinischer Landtag soll sich mit den Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Tourismus in Schleswig-Holstein befassen

18.06.2009 - - zurück

Schleswig-Holsteinischer Landtag soll sich mit den Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Tourismus in Schleswig-Holstein befassen

Das Urlaubsbuchungsverhalten der Deutschen ist durch die Wirtschaftskrise, wie aktuelle Untersuchungen zeigen, verändert. Nach dem Motto: "Nah, kurzentschlossen und kürzerer Urlaub" suchen sich vor allem die Deutschen – die Hauptquelle im Deutschlandtourismus - die Urlaubsziele aus. Urlauber aus anderen Ländern und vor allem Städte- und Geschäftsreisende, die den Tourismusmotor in Schleswig-Holstein darstellen, werden in diesem Jahr deutlich weniger Gäste unseres Landes sein. Daneben wird die Wirtschaftskrise wahrscheinlich auch vor der Tourismuswirtschaft nicht stoppen und dort die Investitionsbereitschaft und Liquiditätssituation beeinflussen. Dies alles ist von großer Bedeutung für den Erfolg im Tourismusland Schleswig-Holstein.

Vor diesem Hintergrund wird sich auf Initiative von Regina Poersch, SPD-Landtagsabgeordnete aus Eutin, der schleswig-holsteinische Landtag mit den Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Tourismus in Schleswig-Holstein befassen. Die Fraktionen von SPD und CDU haben in dieser Woche einen Berichtsantrag an die Landesregierung auf den Weg gebracht.

Danach soll die Landesregierung dem Landtag nach Abschluss der diesjährigen Tourismussaison einen schriftlichen Bericht zur Lage und den möglicherweise notwendigen neuen Weichenstellungen geben.

Regina Poersch: "Zwar ist Deutschlandurlaub im Trend, und mit der Neuausrichtung der schleswig-holsteinischen Tourismusstrategie sind wir gut aufgestellt. Dennoch gilt es zu untersuchen, ob in unseren Zielgruppen „Familien“, „Anspruchsvolle Genießer“ und „Best Ager“ ein verändertes Nachfrageverhalten festzustellen ist und ob sich daraus Veränderungen in Strategie der Landesregierung ergeben müssen, um möglichen negativen Auswirkungen der Finanzkrise auf den Tourismus Schleswig-Holsteins zu entgegnen."

Regina Poersch abschließend: "Gerade als Abgeordnete im Ferienkreis Ostholstein ist es mir ein großes Anliegen, alles zu tun, um die derzeitige Krise zumindest abfedern zu helfen und dauerhaft den Tourismus in Schleswig-Holstein auf die Erfolgsspur zu setzen."

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