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12.07.2007 - Pressemitteilung - zurück

Regina Poersch und Herlich Marie Todsen-Reese unterstützen Kampagne „Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt"

Auftakt der Standpunkte-Kampagne im Landeshaus

Der Notruf für Frauen und Mädchen Ostholstein e. V. mit Beratungsstellen in Eutin und Neustadt luden in dieser Woche "Ihre" Landtagsabgeordneten zu einem "Fotoshooting" ein.

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Frauenfacheinrich-tungen in Schleswig-Holstein, in der sich die 22 Frauenfacheinrichtungen zusammengeschlossen haben, hatte zur offiziellen Präsentation der Kampagne "Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt" sowie zur aktiven Beteiligung im Landeshaus eingeladen. Hierfür gab es zahlreiche Bühnen, die die Möglichkeit boten, die persönlichen Standpunkte gegen Gewalt kreativ zu verdeutlichen und sich fotografieren zu lassen. Die Schirmherrschaft für diese bundesweite Kampagne hat die Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen übernommen.

Die Landtagsabgeordneten Regina Poersch, SPD, und Herlich Marie Todsen-Reese, (CDU) folgten gerne der Einladung und machten ihre persönlichen Standpunkte in Schrift und Bild deutlich. Regina Poersch: "Schlagen ist kein Argument. – Was in einer politischen Debatte selbstverständlich ist, gilt auch für den privaten Bereich. Kein Mann hat das Recht, eine Frau zu schlagen." Herlich Marie Todsen-Reese betont mit ihrem Standpunkt: "Ich verabscheue Gewalt gegen Frauen: Die Täter müssen wissen, dass Gewalt nicht toleriert, sondern bestraft wird."

Im Internet sind die Ergebnisse unter der Adresse www.frauen-gegen-gewalt.de externer Link, öffnet neues Fenster zu betrachten. Bisher fand die Kampagne ein großes positives Echo in der Öffentlichkeit.

Hintergrund der Kampagne:
Die Weltgesundheitsorganisation bezeichnet Gewalt gegen Frauen als eines der größten Gesundheitsrisiken von Frauen weltweit. Lange Zeit war das Thema vollständig tabuisiert.
Bis heute ist es ein notwendiges Anliegen von Frauenberatungsstellen und Frauennotrufen, über Gewalt gegen Frauen zu informieren und Betroffene zu unterstützen.
Studien ergaben, dass Mädchen und Frauen am häufigsten Übergriffen in der eigenen Wohnung oder im vertrauten Umfeld ausgesetzt sind. Deshalb muss sich die Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Gewalt gegen Frauen noch stärker an Menschen aus dem sozialen Umfeld der Frauen richten. Die Kampagne des Bundesverbandes der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff): "Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt" fühlt sich diesem Ziel verpflichtet. Start der Kampagne unter der Schirmherrschaft der Ministerin Ursula von der Leyen, der Bundesministerin für Familien, Senioren, Frauen und Jugend war im März in Berlin. Sie zieht seitdem mit lokalen Aktionen durch die Bundesländer und Landtage. Schirmherrin der schleswig-holsteinischen Kampagne ist Bildungs- und Frauenministerin Ute Erdsiek-Rave.

Die Kampagne wurde auch genutzt, um die Kontakte der Beratungsstellen mit ihren Landtagsabgeordneten zu vertiefen. So wird sich Regina Poersch, selbst Mitglied im Frauennotruf Eutin, vor Ort in einem persönlichen Gespräch mit den Mitarbeiterinnen des Notrufes Ostholstein über den aktuellen Stand der Beratungsarbeit in Eutin und Neustadt informieren lassen.

Einig waren sich Maeve Reichel, Regina Poersch, Herlich Marie Todsen-Reese und Claudia Wolf abschließend: "Gewalt kann nur bekämpft werden, wenn Politik und Gesellschaft deutliche Grenzen setzen und gewalttätiges Verhalten eindeutig und unmissverständlich sanktioniert wird."

© pet2005 | Letzte Änderung:

Maeve Reichel, Regina Poersch, Herlich Marie Todsen-Reese und Claudia Wolf
Notruf für Frauen und Mädchen Ostholstein e. V

Das Foto zeigt v. l. n. r. Maeve Reichel, Regina Poersch, Herlich Marie Todsen-Reese und Claudia Wolf