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12.10.2006 - Pressemitteilung                         zurück

Regina Poersch und Bernd Schröder zur Fehmarnbelt-Querung
Chance für Schleswig-Holstein nutzen!

Zur Debatte um die Fehmarnbelt-Querung erklären die Wahlkreisabgeordnete Regina Poersch und der wirtschaftspolitische Sprecher Bernd Schröder: Das Projekt einer festen Fehmarnbelt-Querung ist im Wahlprogramm der SPD Schleswig-Holstein 2005 – 2010 enthalten. Dort heißt es: „Wir setzen uns zusammen mit unseren dänischen Partnern für eine schnelle Realisierung der festen Fehmarnbelt-Querung ein. Sie führt die Regionen Schleswig-Holstein/Hamburg und Kopenhagen/Malmö enger zusammen, sie ermöglicht schnelle Bahnverbindungen auf der Vogelfluglinie und sie schafft neue Chancen für Unternehmen und Logistik zwischen Hamburg, Lübeck und Puttgarden. Wir setzen uns für ein Finanzierungsmodell ein, das öffentliche Garantien, EU-Mittel und private Risiken sowie Kompensationsmaßnahmen kombiniert.“ Diesem Programm haben auch unsere Bundestagsabgeordneten, und namentlich Bettina Hagedorn auch als Mitglied des Landesvorstandes, zugestimmt. Die Fehmarnbelt-Querung war im rot-grünen Koalitionsvertrag enthalten, und sie ist in den Koalitionsverträgen von CDU und SPD auf Landes- und auf Bundesebene festgeschrieben. Diesen sind die Landes- bzw. Bundespolitiker verpflichtet.

Regina Poersch: Als Landtagsabgeordnete unterstütze ich das Vorhaben, weil ich die Chancen für ganz Schleswig-Holstein dabei im Auge habe. Meine große Sorge ist, dass ohne dieses Projekt die zukünftigen Verkehrsströme an Ostholstein vorbei und nach Osten abwandern. Das nützt unseren Häfen und Fährlinien erst recht nicht. Ähnlich wie in Dänemark bei der Verwirklichung der Öresund- und der Storebeltbrücke müssen wir die Menschen in der Region an dem Prozess der Umsetzung beteiligen und nicht über ihre Köpfe hinweg planen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass dies geschieht. Ostholstein darf nicht zur reinen Transitstrecke verkommen.

Bernd Schröder: Wer nicht alle Chancen nutzt, dieses nicht nur für Schleswig-Holstein, sondern für Nordeuropa wichtige Projekt zu realisieren, handelt unverantwortlich für die Zukunft unseres Landes, denn er erkennt nicht das wirtschaftliche Potenzial, das damit verbunden ist. Wenn künftige Wirtschaftstransporte an Schleswig-Holstein vorbei über Rostock-Magdeburg oder Esbjerg-Rotterdam abgewickelt werden, gehen Arbeits- und Ausbildungsplätze im ganzen Land verloren. Schleswig-Holstein wird dann abgehängt. Die Realisierung der festen Querung mit Hinterlandanbindung wird auch Ostholstein und die Region voranbringen.

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