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Masterplan zur Einführung von Breitband-Technologie

14.01.2009 - - zurück

Masterplan zur Einführung von Breitband-Technologie wirkt bereits jetzt:

Bald ist ganz Schleswig-Holstein kein Tal der Ahnungslosen im Internet mehr. Zu den Aktivitäten unter Federführung der Landesregierung für die neue Breitbandförderung und zur Breitbandstrategie der Bundesregierung im Rahmen des Konjunkturprogramms II erklärt die SPD-Landtagsabgeordnete Regina Poersch aus Eutin:

Wenn alle an einem Strang ziehen, kann Wirklichkeit werden, was von vielen Akteuren in der Holsteinischen Schweiz seit langem gefordert wird: Ein schneller und leistungsfähiger Internet-Zugang.

Dieser ist heute unverzichtbarer Teil einer modernen Infrastruktur. Gerade die kleinen Gemeinden in Schleswig-Holstein sind interessante Standorte für die Wirtschaft und Lebensraum für die Bürgerinnen und Bürger. Das Internet ist Kommunikationsplattform, Informationsquelle und Verkaufsraum. Moderne Dienstleistungen können praktisch überall angeboten und genutzt werden. Die modernen Dienstleistungen umfassen E-Government, Telemedizin, E-Learning oder E-Commerce. Auch die Möglichkeit der Telearbeit, die besonders aus familienpolitischen Gründen von Bedeutung ist, setzt Breitband voraus.

Das hat unter meiner Leitung auch die Projektgruppe „Öffentlicher Dienst“ im Rahmen des Projektes REGION IM AUFBRUCH der Wirtschaftsvereinigung Eutin (RIA) so gesehen, deren Aufgabe der „Erhalt der Dienststellen im öffentlichen Dienst“ war. Bei der Bearbeitung dieser Aufgabenstellung rückte zunehmend das Electronic Government (E-Government) in den Fokus. Die weitergehende Idee lautet, über die technischen Voraussetzungen für die elektronische Verwaltung die Breitbandversorgung im ländlichen Raum insgesamt zu verbessern.

Um das Thema „Breitbandversorgung im ländlichen Raum“ voranzubringen, hat die Projektgruppe bei REGION IM AUFBRUCH angeregt, die Breitbandversorgung zum Bestandteil der Entwicklungsstrategie der AktivRegion zu machen. Das Thema wird nun in der AktivRegion weiter fortgeführt.

Aus Anlass des Anfang dieser Woche aufgelegten Konjunkturprogramms II der Bundesregierung befasste sich der Wirtschaftsausschuss des Landtages in seiner gestrigen Sitzung (14.01.) mit der Breitbandversorgung in Schleswig-Holstein. Ich habe Wirtschaftsminister Dr. Marnette gebeten, regelmäßig über den Fortgang des Breitbandprojektes in Schleswig-Holstein zu berichten.

Das Konjunkturprogramm der Bundesregierung formuliert das Ziel, bis spätestens Ende 2010 alle nicht versorgten Gebiete mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen abzudecken. Dieses Ziel ist erreichbar. In Schleswig-Holstein sind ca. 300 Gemeinden noch nicht an schnelle Breitbandnetze angeschlossen. Sie müssen technisch aufgerüstet werden. Die von der Landesregierung dafür bereit gestellten 3 Millionen € sind gut angelegtes Geld für die Zukunft der ländlichen Räume.

Der Masterplan ist zwar noch im entstehen, wirkt aber bereits jetzt. In vielen Gemeinden ist zu beobachten, dass vieles, was bisher nicht möglich war, nun von ganz alleine und teilweise auch ohne die finanzielle Landesförderung gelingt. Dazu haben die kompetenten Vertreter des Landwirtschafts- und Wirtschaftsministeriums vor Ort mit ihrem Einsatz einen entscheidenden Beitrag geleistet, für den ich mich gerne bedanke.

Mein Zwischenfazit:

Wir sind auf dem Weg raus aus dem Tal der Ahnungslosen im Zeitalter des Internet. Ich hoffe sehr und bin mir sicher, dass bald alle Gemeinden in Ostholstein über schnelle Breitbandanschlüsse verfügen werden und ihre Wachstums-Potenziale für Wirtschaft, Verwaltung und die Bürgerinnen und Bürger nutzen können.

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