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16.02.2007 - Pressemitteilung - zurück

Regina Poersch (SPD) zu Besuch bei der AWO-Schuldnerberatung:

Schuldnerberatung ist mehr als Schuldentilgung

"Schuldnerberatung ist mehr als Schuldentilgung und leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Eigenverantwortlichkeit und zum verantwortlichen Umgang mit Geld. Es wäre schön, wenn insbesondere Schulen das Präventionsangebot der AWO-Schuldnerberatung stärker nachfragten", das ist das Fazit der Eutiner SPD-Landtagsabgeordneten Regina Poersch nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Leiter der Schuldnerberatungsstelle der AWO Südholstein in Eutin, Frederik Bode am heutigen Tag (16.02.2007). Begleitet wurde Regina Poersch vom Vorsitzenden der SPD Eutin, Uwe Tewes und von Hans-Georg Westphal, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Eutiner Stadtvertretung.

Frederik Bode schilderte eindrucksvoll die Bandbreite der Beratungstätigkeit des fünfköpfigen Teams im Kreis Ostholstein, in der es neben der akuten Existenzsicherung vermehrt um Insolvenzberatung geht.
Einig war sich die Gesprächsrunde über die Bedeutung der Schuldenprävention. Zwar können Arbeitslosigkeit, Krankheit und andere, oftmals unvorhergesehene Ereignisse in die Überschuldung führen, häufig führt aber auch ein nicht erlernter Umgang mit Geld in die Konsumfalle. Hier gilt es anzusetzen. Schon in den Familien sollte über Geld gesprochen und ein eigenverantwortliches Konsumverhalten geübt werden. Weil oft genug zur Verschuldung weitere Problemstellungen hinzukommen, wären Familienbegleiter, Familien-"Trainer" ein wünschenswertes Ziel. Weil dies aber möglicherweise ein Wunsch bleiben muss, baut die Gesprächsrunde auf Kooperationspartner im Sozialen Netz verschiedener Sozialer Dienste, das in Eutin gut funktioniert, aber sicherlich noch verbessert werden kann.

Zur Finanzierung gab es von der Landesseite eine gute Nachricht: "Landesweit stellen wir in den Jahren 2007 und 2008 jeweils 3,8 Mio. Euro für die Schuldnerberatungsstellen zur Verfügung. Seit 1999, dem Jahr der Einführung der Insolvenzverfahren, sind die Mittel von seinerzeit 0,69 Mio. Euro um mehr als 3 Mio. Euro angehoben worden." Für diese Aussage erhielt Poersch Lob von Frederik Bode. Poersch versprach, sich dafür einzusetzen, dass die Mittel in dieser Höhe auch nach 2008 gehalten werden können.

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Arbeitskreises Wirtschaft
Hans-Georg Westphal, Regina Poersch, Alexia Schwechheimer, Frederik Bode, Uwe Tewes.