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Equal Pay Day am 20. März: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!

20.03.2009 - - zurück

Zum Tag der Entgeltgleichheit, dem „Equal Pay Day“ am 20. März, erklärt Regina Poersch, SPD-Landtagsabgeordnete aus Eutin:

"Berufe, für die gleiche Qualifikationen notwendig sind, müssen auch vergleichbar bezahlt werden. Die Entgeltunterschiede zwischen Frauen und Männern in Deutschland liegen bei rund 23 Prozent. Ich unterstütze den Equal Pay Day – den Tag der Entgeltgleichheit am 20. März"

Hintergrund: Der Equal Pay Day wurde initiiert, um auf die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern aufmerksam zu machen und sich für deren Abbau einzusetzen. Denn trotz hervorragender Ausbildung arbeiten Frauen vielfach in Wirtschaftszweigen und Berufen mit niedrigerem Einkommensniveau. „Für gleiche Arbeit müssen Frauen und Männer auch den gleichen Lohn erhalten“, erklärt Regina Poersch. Es gehe nicht an, dass Frauen Jahr für Jahr Entgeltgleichheit und Gleichberechtigung im Wirtschaftsleben fordern und immer noch nicht erreicht haben. Ob nationale und internationale Studien, ob Erhebungen oder eigene Wahrnehmung: Immer und immer wieder wird belegt, dass Frauen niedrigere Gesamteinkommen, weniger Aufstiegschancen und deutlich niedrigere Stundenlöhne haben als Männer - und das quer durch alle Einkommensschichten, kritisiert Regina Poersch. Frauen seien seltener in gut bezahlten Führungspositionen vertreten und verfügten über weniger Berufsjahre, was sich negativ auf Gehaltsentwicklungen auswirkt.

„Auch bei den Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen muss nachgearbeitet werden; zu einer modernen, professionellen Umsetzung von Gender Mainstreaming gehört mehr als nur weibliche und männliche Sprachformen in Pressestatements. Dazu gehören faire Repräsentation und gerechter Zugang zu Ressourcen“, sagt Regina Poersch.

Der Equal pay day wird unterstützt von Wirtschaftsverbänden, Frauenorganisationen und Gewerkschaften, die sich gemeinsam für den Abbau von Lohnunterschieden zwischen Männern und Frauen einsetzen. Hierzu gehören das Frauennetzwerk Business and Professional Women (BPW) Germany, die Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG) die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Deutsche Frauenrat (DF) und der Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU), der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und zahlreiche Einzelgewerkschaften.

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